28.04.2016

Arbeiten im Bahnbereich beginnen

Bis Ende Mai Arbeiten auch nachts und am Wochenende


Die Querung der Bahnstrecke durch den Tunnelbau erfolgt mit Hilfe von temporären Hilfsbrücken für den Zugverkehr

Im Zuge der Bauarbeiten am Hafentunnel wird ab Ende dieser Woche auch die Querung der Bahnstrecke in Angriff genommen.

Konkret bedeutet dies, dass die Arbeiten an der Querung dann gemäß Planfeststellungsbeschluss bis voraussichtlich Ende Mai 2016 zum Teil ununterbrochen, d.h. auch nachts und an den Wochenenden erfolgen müssen. Dies ist erforderlich, weil der Zugbetrieb auf der stark frequentierten Bahnstrecke durch den Tunnelbau nur im unvermeidbaren Umfang beeinträchtigt werden darf.

Bei den anstehenden Arbeiten handelt es sich neben der vorlaufenden Freimachung des Baufeldes von vorhandenen Bahnanlagen wie z.B. Gleisen, Oberleitung, Signal- und Kommunikationseinrichtungen insbesondere um die Herstellung der den späteren, quer zur Bahnstrecke verlaufenden Verbau der Baugrube stützenden Bohrpfähle. Auf diesen Bohrpfählen werden Kopfbalken aus Stahlbeton hergestellt, auf denen dann anschließend für jedes Richtungsgleis eine temporäre Hilfsbrücke aus Stahl aufgelagert wird. Der Aushub der Baugruben für die Herstellung des eigentlichen Tunnelbauwerks beginnt erst nach dem Einbau beider Hilfsbrücken.

Da die Strecke für diese Arbeiten nicht durchgehend in beide Richtungen unterbrochen werden darf, erfolgen die Arbeiten jeweils einseitig. So wird Anfang Mai zuerst die Hilfsbrücke auf der Ostseite eingebaut, während das westliche Gleis im sogenannten Gleiswechselbetrieb in beide Richtungen befahren wird. Danach erfolgt bis Ende Mai der Einbau der Hilfsbrücke auf der Westseite, während die Züge bereits über die östliche Hilfsbrücke rollen.